Erkner kompakt

Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Erkner zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel 2021/2022

Liebe Erkneranerinnen und Erkneraner, liebe Mitmenschen, liebe Gäste unserer Stadt,

wenn die Zeit für ein Grußwort zum Jahresende anbricht, dann frage ich mich – was habe ich im Jahr zuvor aus diesem Anlass geschrieben? 2020 war unser erstes komplettes
Corona-Jahr und auch ich hoffte zu dieser Zeit, dies wäre ein einmaliges Ereignis gewesen. Aber diese Pandemie bestimmte und bestimmt weiterhin leider unser gemeinschaftliches und privates Leben.

2021 – war auch in Erkner ein Jahr des Impfens. Was in den Arztpraxen zum Impfstart aufgrund der räumlichen Enge oder fehlenden Impfstoff nicht zu meistern war, konnten
wir mit zusätzlichem Impfstoff in der Stadthalle etwas ergänzen. Mein Dank geht hier an dieser Stelle an den Landkreis Oder-Spree, jeden Arzt, jede Ärztin und auch an deren
Personal, alle Mithelfenden unserer Stadtverwaltung, die diese Impftage ermöglichten. Ich danke aber auch jedem Bürger und jeder Bürgerin, die sich gegen das Corona-Virus haben impfen oder nun sich Boostern lassen. Nur so kommen wir gemeinsam heraus aus dieser Pandemie. Davon bin ich überzeugt.

Was wird noch vom Jahr 2021 in Erinnerung bleiben? Es gab leider wieder kein Heimatfest in unserer Stadt, kein Kolonistenfest des Heimatvereins Erkner e. V., keinen Volleyballerfasching und auch keinen Weihnachtsmarkt auf dem Museumsgelände am Sonnenluch. Uns allen fehlen die Begegnungen und dass Zusammenkommen mit den Mitmenschen in unserer Stadt sehr. Wie gern hätte ich jedem Verein, der in diesem Jahr eine Runde Zahl erreicht hat, persönlich und öffentlich zum Jubiläum gratuliert. Dass diese Jubilare wieder nicht in der Öffentlichkeit auf einer Veranstaltung im Rahmen des Heimatfestes gewürdigt wurden, ärgert mich sehr. Ob im Heimatverein Erkner e. V. oder im Tennisclub Grün-Weiß Erkner e. V., ob in den Kitas „Knirpsenhausen“ oder „Koboldland“, ob in der MORUS-Oberschule oder der Regine-Hildebrandt-Förderschule und die vielen anderen, überall engagieren sich viele Mitmenschen haupt- und ehrenamtlich, denen öffentlich einfach mal „Danke“ gesagt werden sollte. Auf der Festveranstaltung zum Tag der Deutschen Einheit haben wir versucht, diese Arbeit und die Mitstreiter angemessen zu würdigen. Und dennoch fehlte mir die breite Öffentlichkeit.

Erkner ist aber mit seinen vielen Protagonisten des gesellschaftlichen Lebens nicht in „Schockstarre“ verfallen, sondern hat sich den besonderen Herausforderungen und
Bedingungen in vielfältiger Art gestellt. So haben Sie und wir auch neue Wege und Ideen umgesetzt. Ein besonderer Höhepunkt war eine neue digitale Show, welche mit geladenen Ehrengästen als Zeichen des Dankes aus der sogenannten kritischen Infrastruktur stattfand. Unter besonderer federführender Organisation durch den Heimatfest-Moderator Michael Ehrenteit, Regisseur Christoph Albert sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, wurde die Idee einer digitalen Show umgesetzt. Damit wurde vielenKünstlerinnen und Künstlern in unserer Stadt eine wirkliche Bühne geboten. Ob die Ballettschule Balancè, die Erkneraner-Woltersdorfer-Karnevals-Gemeinschaft e. V. und auch der Heimatverein Erkner e. V., sie wurden für einen Abend wieder sichtbar. Und bekamen reichlich Applaus! Zu Recht! Und wer möchte, der kann sich „unsere“ Erkner- Show („Hallo Erkner – It ?s Showtime!“) immer noch anschauen, z. B. über die Homepage der Stadt Erkner.

Kommunalpolitisch war unsere Stadt auch im Jahre 2021 sehr aktiv: Alle Fachausschüsse und die Stadtverordnetenversammlung haben regelmäßig getagt und viele weitreichende Beschlüsse gefasst. Da gab es keine Einschränkungen. An dieser Stelle danke ich dem Landkreis Oder-Spree, der uns die Nutzung der Aula des Carl-Bechstein-Gymnasiums erst ermöglichte, dem Carl-Bechstein-Gymnasium, in deren Aula wir beste Bedingungen für unsere Sitzungen vorfanden. Mittlerweile sind die Sitzungen der
Stadtverordnetenversammlung sogar im Livestream zu verfolgen.

Erkner hat trotz Corona den ersten Bürgerhaushalt durchgeführt. 67 Vorschläge wurden im Mai 2021 eingereicht, von der Verschönerung des Rathausparks bis zum Outdoor-
Fitnessplatz, vom Wunsch nach einem Open-Air-Kino bis zu mehr Hundekotbeutelspendern, vom Kinderspielplatz bis zum Großraumschachspiel war alles dabei. Dieses Projekt hat jeden Fachbereich enorm gefordert. Wir hatten bisher noch kein Vorhaben, welches so transparent war und so viele Bürger*innen mit einbezogen hat. Brandenburgweit sind wir die einzige Kommune, die eine Vorauswahl zur Endabstimmung durch eine reine Bürger-Jury hat durchführen lassen. 15 Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt haben sich ganz freiwillig dazu beworben und sich so aktiv an der Gestaltung unserer Stadt beteiligt. Erst vor wenigen Tagen haben die Stadtverordneten mit großer Mehrheit formal
den Bürger*innenwillen mit ihrem Beschluss bekräftigt: die Stadtverwaltung wurde mit dem Bau einer Skateanlage beauftragt. Es wird der Beginn sein. Das Vorhaben wird in
den nächsten Jahren vollendet bzw. ergänzt werden.

Das Thema Grundschule, Neubau, Umbau oder Ersatzschule wird uns weiter beschäftigen und in diesem Zusammenhang auch durch eine aktuell evaluierte Prognose für
die demografische Entwicklung unserer Stadt aufzeigen. Ein ganz anderes Projekt nahm richtig Fahrt auf: das Gerhart-Hauptmann-Museum wird in den nächsten Jahren zu einem Bildungs- und Kultur-Forum ausgebaut werden können. Die Gerhart Hauptmann Stadt Erkner hat enorme Fördermittel des Bundes erhalten. Ein Architektenwettbewerb für einen Anbau an die Villa Lassen läuft bereits. Gerade mit diesem Wettbewerb geht die Stadt einen ganz neuen Weg und wir alle sind sehr gespannt, welche kreativen Ideen die Fachleute uns im Januar 2022 vorstellen werden.

Ärgerlich, wütend, manchmal sogar verbittert – dies beschreibt ein wenig, was meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bauhof, im Bauamt, im Sachgebiet Tourismus und
ich persönlich empfinden, wenn wieder ein Fall von Vandalismus bekannt wird. Mit viel Geld und tollen Ideen wird versucht die Wanderwege interessant zu gestalten, Areale in der Stadt zu verschönern und für die Allgemeinheit ein lebenswertes Umfeld zu schaffen. Das einige wenige Mitmenschen ohne Scheu alles besprühen, kaputt machen und offensichtlich mutwillig zerstören, dies belastet nicht nur den Haushalt der Stadt Erkner. Diese spürbare Zunahme des Vandalismus belastet viele Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt. Das machen uns auch die vielen Einträge im Hinweisportal „Maerker“ deutlich.

Kannten Sie eigentlich vor Beginn der Pandemie den Begriff Inzidenz. Ich nicht. Und nun schaue ich mittlerweile jeden Tag auf diesen gemeldeten Wert des Robert-Koch-Instituts. Der alltägliche Einkauf, der Besuch von Einrichtungen oder Behördengänge setzt im Moment voraus, dass wir eine Mund- und Nasenbedeckung benutzen und somit uns selbst, aber auch andere schützen. Oft ist es hinderlich, nervig oder einfach nur unangenehm, aber trotzdem gesellschaftlich betrachtet verantwortungsvoll und jede*r einzelne ist ein Teil dieser Verantwortung. Auch wenn wir in diesen Tagen mit so hohen Inzidenzwerten wie nie zuvor umzugehen haben und immer mehr die 3G-Regel oder sogar die 2G-Regel unseren Alltag und unsere Arbeitswelt bestimmen, sollten wir dennoch keineswegs mürrisch auf dieses Jahr zurückblicken.

Nicht alles war in diesem Jahr schlecht und Optimismus ist schon immer ein guter Wegbegleiter! Vielleicht erinnern Sie sich an schöne Urlaubstage, vielleicht haben Sie die
nähere Umgebung mit ganz anderen Augen betrachtet. Vielleicht hat ein Familientreffen auf einmal eine ganz andere Bedeutung. Wir alle spüren, wie wichtig es ist, sich mal wieder zu sehen, sich in den Arm zu nehmen. Egal, ob es in der Familie, unter Freunden oder Bekannten ist. Es gab in den zurückliegenden Monaten auch immer wieder schöne
Momente. So freue ich mich zurzeit jeden Morgen auf dem Weg ins Rathaus und am Abend über die zauberhafte Weihnachtsbeleuchtung in der Friedrichstraße. Das kann mir auch Corona nicht nehmen!

Auch dieses Weihnachtsfest wird nicht so sein, wie vor Corona. Vor Reisen kreuz und quer durch das Land wird abgeraten. Eine neue Virusvariante beschäftigt die Virologen (und uns alle dazu). Wieder werden wir nicht volle Gotteshäuser an den Feiertagen erleben und eventuell ein Krippenspiel nur am Bildschirm verfolgen können. Aber vielleicht stöbern wir im Bücherregal mal ein Liederbuch hervor und versuchen die ganz alten Weisen mal selbst zu singen.

Ich wünsche Ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Erkner ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten und gesunden Start in das Jahr 2022. Mein Wunsch aus dem Grußwort von 2020 bleibt unverändert – weil er aktuell ist:

Ich wünsche Ihnen von Herzen: Bleiben Sie gesund!
Ihr Henryk Pilz


Wichtige Telefonnummern bei Verdacht auf Corona

Bürgertelefon der Brandenburgischen Landesregierung, diese Rufnummer ist montags, mittwochs und freitags von 9 Uhr bis 17 Uhr besetzt: 

(0331) 86 65 050

Zudem ist die Internetseite corona.brandenburg.de mit den Informationen rund um Fragen und Antworten zum Virus, regionale Informationstelefonnummern und Pressemitteilungen geschalten.

Hotline des Landkreises Oder-Spree bei  Verdacht auf Corona: 

(03366) 35 20 02

Weitere Hinweise des Landkreises Oder-Spree zu Corona befinden sich unter  www.landkreis-oder-spree.de.

Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung: 

11 61 17

Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit:

030 3 46 46 51 00

Beratungstelefon für Menschen mit Demenz

0331 27346111


Nachbarschaftshilfe „Erkner hält zusammen!“

Die Nachbarschaftshilfe der Stadt Erkner  unter dem Motto „Erkner hält zusammen!“ ist montags bis freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr erreichbar unter (03362) 795-154, weitere Informationen dazu gibt es hier.


Wichtige Telefonnummern bei Problemen und Konflikten zu Hause

Mit der Schließung von Schulen und Kindertagesstätten aufgrund des Coronavirus stehen viele Eltern vor der Herausforderung, ihre Kinder zu Hause betreuen zu müssen. Für viele Eltern bedeutet das Homeoffice, Haushalt, Homeschooling für die Schulkinder und Kinderbetreuung unter einen Hut zu bringen. Das familiäre Leben reduziert sich weitgehend auf das häusliche Umfeld. Das kann zu einer echten Belastungsprobe für die ganze Familie werden.
 
Deshalb "achtet aufeinander"! Es ist sehr wichtig, gerade in der Nachbarschaft besonders wachsam zu sein. Wird Gewalt beobachtet oder vermutet, bitte nicht wegschauen. Bieten Sie Ihre Hilfe an oder wenden Sie sich direkt an das Jugendamt (Telefon: 03362 29991552) oder die Polizei (Telefon: 110).

Die Fachstelle Kinderschutz im Land Brandenburg weist auf folgende zentrale Nummern hin, an die sich Kinder und Jugendliche, Eltern und andere Personensorgeberechtigte sowie Frauen in Not wenden können:

„Nummer gegen Kummer“ für Kinder und Jugendliche: 

11 61 11

Elterntelefon: 

(0800) 11 10 550

Pflegetelefon: 

(030) 20 17 91 31

Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 

(0800) 40 40 020

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 

(0800)  01 16 016

Presseinformationen  des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sind einsehbar unter www.bmfsfj.de


Angebote vom Jugendclub „Haus am See“

Der Jugendclub ist wieder geöffnet! Es werden aktuell Kreativangebote, Projekt „gesunde Ernährung“, Spielenachmittag, Sportangebote im Außenbereich (u.a. Fußball, Tischtennis), eine Hausaufgabenhilfe und ein DJ-Projekt angeboten.

Neben den Angeboten vor Ort, besteht weiterhin online über Facebook und Instagram die Möglichkeit zum Kontakt.

Talk und Gespräche sind möglich über Videochats, mittels Telefonate per Handy oder auch per E-Mails zu den Themen: aktuelle Lebenssituation, Liebe, Freundschaft, Hilfe bei Arbeitsangelegenheiten u. v. m.

Das Future-Kummertelefon (0157) 37 977 592 wird rund um die Uhr (auch am Wochenende) betreut.

Handy: (0176) 344 56 296
E-Mail: jugendclub-erkner@gmx.de
Facebook: https://www.facebook.com/haus.a.see/
Instagram: https://www.instagram.com/jugendcluberkner/
Homepage: http://www.jugendclub-erkner.de/


Grußwort des Bürgermeisters 
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Leben in Erkner 
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Tourismus und Wirtschaft
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Kommunalpolitik
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